Recycling von Baumaterialien

Materialien und Produkte, die in einem Gebäude verbaut sind, können mit ihrem Restwert in einer zentralen Recycling-Datenbank registriert werden. Ein Abrisshaus ist damit kein Haufen Müll mehr, sondern geht mit der Summe seiner recycelbaren Bestandteile in den Rohstoffkreislauf ein. Der sogenannte zirkuläre Wert, der hier erfasst wird, trifft auch Aussagen zu enthaltenen Giftstoffen oder der Abtrennbarkeit von Verbundmaterialien. Der Wert dieser Recyclingrohstoffe steigt mit deren ökologischen Werten und der Abtrennbarkeit. Dieses Prinzip ist keine Zukunftsmusik sondern wird bereits in vielen Projekten in die Tat umgesetzt. Und diese Projekte zeigen, dass bereits beim Hausbau an einen evt. Abriss und die Wiederverwendung gedacht werden muss. Das ist echte Nachhaltigkeit.

 

Low Carbon Living in Australien

Australische Forscher arbeiten an einem multidisziplinären Forschungsprojekt an der Reduzierung des CO2-Ausstoßes im städtebaulichen Kontext. In dem Projekt wollen sie drei Brücken bauen, um den Weg zu einer CO2-armen Umwelt zu finden. Die drei Programme heißen

Integrated Building Systems

Low Carbon Precincts und

Engaged Communities and Living Laboratories

Das Berliner Energieinstitut verfolgt die Entwicklungen in diesem Projekt und berichtet regelmäßig darüber.

März 2015 - Berliner Energieinstitut installiert seinen Energiemonitor bei Joey's Pizza in Berlin.